Fachlexikon für Putze & Beschichtungen

Silotechnik

Silotechnik

Ein Silo ist per Definition ein Speicher für Schüttgüter, wird branchenspezifisch aber auch für flüssige und pastöse Beschichtungsstoffe verwendet. An allen Baustellen, an denen Putze bzw. Trockenmörtel maschinell und in größerer Menge verarbeitet werden, lohnt sich an Stelle von vielen Kleingebinden ein Silo als Vorratsbehälter. Neben der Einsparung mehrerer manueller Arbeitsgänge (Entladen, Transportieren, Mischen, Fördern, Entleeren) entfällt das Entsorgen leerer Säcke oder Kleingebinde. Silos können an den organisatorisch jeweils günstigsten Stellen platziert und an Förderanlagen angeschlossen werden, darüber hinaus ist das Material gegen Witterungseinflüsse und Diebstahl besser geschützt als in Säcken und Eimern.
Zur Silotechnik gehören Anlieferung und Aufstellung durch den Materiallieferanten, Anschluss eines Durchlauf- oder Zwangsmischers bei Pulverprodukten, einer Förderpumpe und des Spritzaggregats (Putzmaschine). Außerdem wird bei Bedarf der Umtausch oder das Nachfüllen leerer Silos, das auch über sog. „Big-Bags“ möglich ist, und schließlich der Abtransport entleerter Pulver- oder Flüssigsilos nach Beendigung der Arbeiten vorgenommen.
Der Inhalt der Silos schwankt zwischen 1 und 20 m3. Big-Bags enthalten etwa 1 m3 Material.

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